Coffee Fellows feiert sein 20jähriges Jubiläum mit einer Kaffee-Verteilaktion

20 Jahre Coffee Fellows

Cold Brew - mehr als kalter Kaffee

Cold Brew – mehr als kalter Kaffee

Cold Brew – mehr als kalter Kaffee

Seit einigen Jahren erfährt Cold Brew auch bei uns in Deutschland immer größere Beliebtheit. Doch dass der Ursprung des Trend-Getränks schon einige Jahrhunderte entfernt liegt, wissen nur die wenigsten. Schon im 17. Jahrhundert wurde der Cold Brew in Kyoto, Japan erfunden. Traditionell nennt man den Cold Brew daher auch oft Kaffee im Kyoto-Stil.
Auch die Niederländer suchten bei ihren Reisen durch die asiatischen Kolonien im 17. Jahrhundert nach einer Möglichkeit, Kaffee auch ganz ohne Elektrizität und Hitze zubereiten zu können, da dies auf hoher See meist nicht möglich war. So etablierte sich hier der sogenannte Cold-Drip Coffee, der ähnlich wie bei Cold Brew Coffee mit kaltem Wasser zubereitet werden kann. Das Endprodukt aus der Cold-Drip Zubereitung nennt man daher auch Dutch-Coffee.

Cold Brew - mehr als kalter Kaffee
Cold Brew von Coffee Fellows

Was ist eigentlich Cold Brew und wie wird er hergestellt?

Der Name Cold Brew erklärt die Zubereitung des Getränks ganz gut, da er wie der Name schon sagt „kalt gebraut“ wird. Für die Zubereitung können eigentlich alle Bohnen genutzt werden. Wir bei Coffee Fellows verwenden für unseren Cold Brew 100% Arabica Kaffeebohnen. Wichtig ist, dass für die Zubereitung des Cold Brew ein gröberer Mahlgrad verwendet wird als z.B. für einen normalen Espresso. Je nachdem ob man Cold Brew Konzentrat als Ergebnis oder trinkfertigen Cold Brew möchte, verwendet ihr entweder ein Mischverhältnis von Kaffee und Wasser von 1:5 für Konzentrat oder 1:10 für normalen Cold Brew. Die Bohnen werden also mit dem kalten Wasser in einem Gefäß vermischt und dürfen dann für 12 Stunden bei ca. 5°C (im Kühlschrank) ruhen. Nach der Ruhezeit wird die Flüssigkeit abgeseiht indem man es durch einen Filter oder ein Tuch laufen lässt und erhält so den fertigen Cold Brew. Wenn man sich für die Zubereitung von Konzentrat entschieden hat, muss dieses selbstverständlich vor dem Verzehr noch verdünnt werden. Anschließend wird der Cold Brew auf Eiswürfeln und oft auch mit Milch serviert.

Cold Brew richtig zubereiten
Die Zubereitung des perfekten Cold Brews

… und was ist Cold Drip Coffee?

Beim Cold Drip Verfahren wird anders als beim Cold Brew nicht das komplette Wasser mit dem gemahlenen Kaffee vermengt und stehen gelassen, sondern das Wasser wird mit Hilfe eines speziellen Zubereiters Tropfen für Tropfen auf das Kaffeepulver gegeben. Hierbei ist es wichtig, das Kaffeepulver nicht zu fest zu drücken, damit das Wasser seinen Weg durch den Kaffee findet und anschließend durch einen Filter im Auffangbehälter landet. Ähnlich wie beim Cold Brew ist die Cold Drip Methode sehr zeitintensiv und nimmt mehrere Stunden in Anspruch.

Wie unterscheidet sich der Geschmack eines Cold Brew und eines Iced Coffee?

Bei einem Iced Coffee wird ein normaler Kaffee mit heißem Wasser aufgebrüht und direkt über die Eiswürfel gegeben. Durch das schnelle Abkühlen des Kaffees behält dieser seinen intensiven Geschmack, lässt sich einfach und schnell zubereiten ohne lange Ruhephasen und wird oft als Grundlage für einen Eiskaffee verwendet. Durch das Aufbrühen mit heißem Wasser werden die Bitterstoffe in der Bohne freigesetzt und es bildet sich zudem mehr Säure.
Durch die schonende Zubereitung eines Cold Brew wird die Hitze durch die lange Einwirkzeit ersetzt und es lösen sich weniger Bitterstoffe aus dem grob gemahlenen Kaffeepulver. Dadurch können die Aromen besser gelöst werden und entfalten sich zudem stärker. Je länger die Einwirkzeit ist, desto aromatischer und vollmundiger wird am Ende der Cold Brew. Vor allem für Kaffee Freunde, die der leicht bittere Geschmack eines normalen Kaffees abschreckt, ist der Cold Brew durch seinen samtig-weichen Geschmack eine tolle Alternative.

Unterschied Cold Brew Iced Coffee
Unterschied zwischen Cold Brew und Iced Coffee

Wie trinke ich meinen Cold Brew am besten?

Um den vollen Geschmack des Cold Brews zu bekommen trinken wir ihn am liebsten schwarz auf Eis. Alternativ könnt ihr aber auch noch einen Schuss Milch und Zucker hinzugeben oder ihn mit Sirup verfeinern. Perfekt als Coffee to stay für warme Sommertage!
Wer ihn zu Hause selbst zubereiten möchte für den haben wir noch folgende Rezept-Ideen:

Alkoholfrei:

Cold Brew Eiskaffee

Cold Brew in ein Glas geben, eine Kugel Vanilleeis dazu und nach Belieben mit Sahne und Schokoraspeln verfeinern.

Cold Brew Tonic

Für eine Cold Brew Tonic gebt ihr einfach 2 Teile Tonicwater und einen Teil Cold Brew in ein Glas, Eiswürfel dazu und genießen.

Mit Alkohol:

Whisky-Cold Brew

2 Teile Cold Brew mit einem Teil Whisky vermischen und etwas Zuckersirup hinzugeben und mit Eiswürfel servieren.

Cold Brew 43

2 Teile Cold Brew mit 2 Teilen Wasser und einem Teil Likör 43 vermischen und auf Eis servieren.

To Go is Not a No Go

Alternativen zum Einwegbecher

To Go is not a No Go – Alternativen zum Einwegkaffeebecher

<font size=”5″Jeder Becher zählt

To Go is not a No Go – Alternativen zum Einwegkaffeebecher

Heutzutage muss alles schnell gehen und am besten so bequem wie möglich. Dadurch vergessen – oder verdrängen – wir gerne die Verantwortung, die wir gegenüber unserem Planeten haben.

Schnell einen Kaffee noch vor der Arbeit, am liebsten to go, damit man ihn unterwegs in Bus oder Bahn trinken kann. Doch nach einem kurzen Augenblick ist der Genuss auch schon wieder vorbei. Die durchschnittliche Nutzungsdauer eines To Go Bechers liegt bei 15 Minuten. Der Becher jedoch braucht je nach Beschaffenheit mindestens 50 Jahre um zu verrotten und das auch nur wenn die Beschichtung im inneren des Bechers aus Biokunststoff ist. Was nach dem Genuss des Kaffees zum Mitnehmen bleibt sind überfüllte Mülleimer in den Innenstädten und Plastikdeckel und Becher, die unsere Parks verschmutzen. Trotz der Alternativen die es gibt, sind wir als Konsumenten oft schlichtweg zu faul oder zu bequem, um auf den To Go Becher zu verzichten. Leider fehlt das Bewusstsein bei den meisten Menschen noch und das Thema Nachhaltigkeit ist immer noch nicht in unserem täglichen Leben und unseren Gewohnheiten angekommen.

Wieviele To-Go-Becher verbrauchen wir ihm Jahr?


Ressourcenverbrauch für Coffee2go-Becher
43.000 Bäume
320 Mio. kWh
Verbrauch von Wasser
1,5 Mrd. Liter Wasser
83.000 Tonnen für Becher
28.000 Tonnen für Deckel
Verbrauch von Rohöl für die Herstellung von Coffee2Go-Bechern
22.000 Tonnen Rohöl
40.000 Tonnen Abfall

Doch welche Möglichkeiten werden dem Konsumenten geboten um den Nachhaltigkeitsgedanken auch „To Go“ nicht zu verlieren? Unsere Lieblingsalternativen haben wir hier für euch zusammengefasst:


Der Bambusbecher



wiegt nicht viel, sieht nett aus und gibt es bestimmt auch in deiner Lieblingsfarbe… den Bambusbecher! Bambus ist ein schnell nachwachsender Rohstoff der optimal für die Herstellung von Kaffeebechern genutzt werden kann. Er ist zudem robust und kann schonend für die Natur angebaut werden. Da nicht nur das Material sondern auch die Pflanze an sich sehr robust ist, werden beim Anbau kaum Pestizide und Düngemittel eingesetzt, was wiederum schonen für den Boden und allgemein für die Umwelt ist. Das Hauptanbaugebiet befindet sich in China, wo bestimmte Arten des Bambus durch das tropische Klima bis zu einem Meter am Tag wachsen können. Das schnelle Wachstum der Pflanze bedeutet wiederum, dass der Bambus viel CO2 speichern kann, was sich natürlich zusätzlich positiv auf das Klima auswirkt. Durch die hohe Strapazierfähigkeit des Materials, lassen sich die Becher auch ganz einfach in der Spülmaschine reinigen und lassen sich somit ohne großen Mehraufwand als Alternative zu den To Go Bechern aus Pappe oder Plastik nutzen.
Als Anreiz auf die Einwegbecher zu verzichten, schenken wir euch 25 Cent Rabatt auf jede Füllung. Und wer noch keinen Becher hat, kann diese direkt bei uns im Shop erwerben und so sofort seinen Teil zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen.




Der Thermomug



Wer für seinen Kaffee gerne mal etwas länger braucht, ihn dennoch aber gerne heiß genießt, für den haben wir eine tolle Alternative zum Einweg- sowie zum Bambusbecher… den Thermomug! Mit dem Thermomug bleibt dein Kaffee auch auf der längsten Zugfahrt warm. Im Vergleich zum Bambusbecher ist der Thermomug in der Herstellung bzw. in den verwendeten Materialien nicht so ökologisch, bietet aber dennoch eine gute Alternative zum Einwegbecher, da er sehr langlebig ist und für viele Refills genutzt werden kann. Leider sind die meisten Thermomugs in der Pflege jedoch etwas intensiver, da sie lediglich mit der Hand gereinigt werden können und nicht Spülmaschinen geeignet sind. Wen das aber nicht stört für den bietet der Thermomug eine tolle Alternative. Und wer viel Kaffee trinkt, der hat den Anschaffungspreis durch die 25 Cent Rabatt für jeden Refill auch bald wieder reingeholt.



Das Recup-Pfandsystem



Recup ist ein Pfandsystem für Mehrweg-Coffee-To-Go-Becher, das mittlerweile fast ganz Deutschland abdeckt. Für einen Euro Pfand könnt ihr euch einen der mint- oder cappuccinofarbenen Becher bei eurem Coffeeshop des Vertrauens ausleihen und ihn dann bei allen teilnehmenden Partnern auch wieder abgeben. So spart ihr euch wertvolle Zeit, da ihr den Becher nicht zu Hause abspülen müsst, sondern ihn einfach im Shop zurückgebt, wo er dann gereinigt wird. So habt ihr auch keine Ausrede mehr, wenn ihr euren Mehrwegbecher mal zu Hause vergessen habt. In einigen Städten bekommt ihr euren Recup sogar in einer hübschen Sonderedition im Design der jeweiligen Stadt. Sogar in Südafrika werden in Zukunft die Becher von Recup genutzt werden. Wir finden die Idee super und sind gerne Teil der Coffee To Go Revolution.




Der Coffee2Stay



Die beste und umweltfreundlichste Alternative zu To Go Bechern ist aber trotzdem noch, sich einfach die Zeit für sich zu nehmen und den Kaffee vor Ort zu genießen. Die Tassen, die in den Shops genutzt werden, sind meist aus Porzellan hergestellt und überstehen mindestens 1.000 Waschgänge. Durch das Spülen im Shop in großen energie- und wassersparenden Spülmaschinen, kann im Vergleich zum Spülen des Mehrwegbechers zu Hause zusätzlich noch mehr Wasser und Energie eingespart werden.




Jeder Becher zählt



Unser Fazit lautet daher: Nehmt euch doch (wieder) die Zeit und genießt euren Kaffee direkt im Café oder Coffeeshop eurer Wahl. Falls ihr hierfür jedoch schlichtweg keine Zeit findet, raten wir zum selbst mitgebrachtem Mug oder aber zum Recup-Pfandbecher, welchen ihr im nächsten Café wieder abgeben könnt.


Revolution auf dem To-Go-Markt: Der plastikfreie To-Go-Becher

Der 100% heimkompostierbare To-Go-Becher